Auf Woche 6 hatte ich mich gefreut, es war eine Zwischenwoche mit wenig Laufkilometern. Die einzige Herausforderung war der 10km Testwettkampf am Sonntag. In Ermangelung eines Wettkampfs in der Nähe beschloss ich den Wettkampf zu simulieren. Die Vorgabe waren 48 min, schlussendlich standen 46:26auf dem Zähler. Ich würde sagen knapp erfüllt.

In der folgenden Woche hatte ich eine Beratung bei Swissbiomechanics um die Ursache für meine Knieprobleme zu finden. Zuerst wurden die Füsse auf einem Scanner erfasst um Probleme wie Hohlfüsse, Senkfüsse, Plattfüsse etc. zu erkennen. Anschliessend wurden mit einer Fussdruckmessplatte der Druck beim Abrollen des Fusses gemessen. Als letztes erfolgte noch die Laufanalyse auf dem Band mit Kamera von vorne und hinten.
Die Analyse ergab einen leichten Hohl- sowie Senkfuss, auf der Fussdruckmessplatte zeigte sich eine leichte Instabilität und Verschiebung der Ganglinie hin zum grossen Zeh und bei derLaufanalyse eine leichte Tendenz des Knies nach innen. Aufgrund dieser Daten wurden mir Einlagen empfohlen.
Leider stellte sich bei der Anprobe heraus dass der Rohling nicht sauber verklebt war und die Einlagen nochmals produziert werden mussten. Ich sollte diese aber nächste Woche erhalten und hoffe diese dann bald testen zu können.

Laufmässig absolvierte in in der Woche 5 den längsten Lauf bis jetzt mit 32 km.

In dieser Woche standen dann am Dienstag 4 * 3 km Langintervall im Marathontempo an. Da ich noch eingiermassen geschlaucht war vom Sonnatg war es mir ganz recht dass das Tempo nicht zu hoch war. Am Wochenende war theoretisch ein Test-Halbmarathon geplant. In Ermangelung eines Wettkampfes an diesem Wochenende plante ich den Trainigsplan an. Am Donnerstag wollte ich etwas für die die Stärkung der Streckerkette und so machten wir einen 13.4 km Lauf mit 280 Höhenmetern. Am nächsten Tag wollte ich eigentlich locker laufen, meine Trainingskollegin wollte aber die letzten km etwas schneller laufen. Ich war eigentlich selber Schuld und zog das Tempo schon früher etwas an. So waren wir schon beim km 9 von 15 beim Marathontempo angelangt. Nach dem Duschen musste ich feststellen dass dies in Kombination mit dem Berglauf vom Vortag wohl zuviel für meine Muskulatur in der Hüfte war, diese liess jeglich Stützkraft vermissen.

Am Sonntag war die Hüfte dann glücklicherweise wieder einigermassen in Schuss. Statt des geplanten Halbmarathons wollte ich 30 km mi 10 km Endsteigerung laufen. Andererseits musste ich auch meine Wettkampfernährung testen. Aus Deutschland hatte ich Fructose-freie Gels und isotonisches Getränk bestellt. Mit dem Kohlenhydratschub lief es sich besser als ganz ohne, die letzten 10 km waren aber trotzdem sehr hart obwohl ich die meisten km nur zwischen 5:30 und 5:40 min km lief. Ich probierte dann noch 1-2 km auf das Marathontempo zu steigern, pulsmässig brachte mich das nach dieser Distanz aber schon nahe an meine aerobe Schwelle.

volle Distanz: 30 km
Maximale Höhe: 472 m
Minimale Höhe: 412 m
Gesamtanstieg: 626 m
Gesamtabstieg: -610 m
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